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Vorstellung von „Handmaids“ aus Berlin.

FREI NACH OSCAR WILDE
Eine Marmorterrasse im Jahre 28 n. Chr., der Mond, ein brudermordender, lüsterner König, eine verbitterte Ehefrau und ein Prophet in einer Zisterne. Und mittendrin Salome, Tochter der Herodias, Prinzessin von Judäa, auch genannt „Kindfrau, Femme fatal, Jeanne d‘Arc für eine Nacht und Antiken-Lolita“. Aber wer ist sie wirklich?

Wir tauchen auf und zugleich ab in Salomes papiernes Universum. Herrscher werden zusammengefaltet und Königreiche zerrissen. Wir stellen die Prophetenfrage und den Propheten Fragen. Wir wollen wissen, was in den geheimsten Schriften jener Frau steht, die die Bibel überlebte, unzählige Gemälde ziert und in jedem dritten Nachtclub tanzt. Oscar Wildes Drama als provokantes Märchen in 75 Minuten.

HANDMAIDS ist eine deutsch-dänische Kompanie, die 2009 von Ulrike Langenbein, Sabine Mittelhammer und Astrid Kjaer Jensen gegründet wurde, alle sind Absolventinnen der Berliner Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Bereits während des gemeinsamen Studiums sind ihre Produktionen auf internationalen Theaterfestivals zu sehen. Ihre Besonderheit: sie erschaffen ein neues Format der Darstellung – Handmaids ist ein Animationskollektiv, die Präzision der gemeinsamen Puppenführung und der gleichermaßen humor- volle wie sinnliche Umgang mit Text und Bild sprechen eine junge kräftige Bühnensprache.

Weitere Informationen und Ticketreservierung unter https://www.saarbruecken.de/leben_in_saarbruecken/veranstaltungskalender/veranstaltungs_detailseite/event-5dd630cda2563

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