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Vorstellung von „Figurentheater Maren Kaun“ aus Mannheim.

NACH EINER ERZÄHLUNG VON FRANZ KAFKA
Wohin der Mensch sich auch flüchtet, wie tief er in die Labyrinthe hinabsteigt um der Welt und ihrer Bedrohung zu entfliehen. Das Schreckliche wartet unten schon auf ihn. Ein leises, unbestimmtes Kratzen zuerst, das lauter wird. Und dann die Gewissheit: Etwas ist da und dieses Etwas will nichts Gutes.

Maren Kaun erzählt über den Beginn einer Verirrung, inspiriert von Franz Kafka und Daniil Charms. In dieser Geschichte trifft das Grauen auf die Komik, das Surreale des Traumes auf die groteske Gleichförmigkeit unserer Alltagswelt. Ein Theater wie ein skurriler Spuk.

Der Bau, nach einer Erzählung von Franz Kafka, geht auf Suche nach Riten und Gesten in den sich wandelnden Arbeits- und Lebenswelten. Texte von Daniil Charms und Franz Kafkas werden mit bildnerischen, darstellerischen, analogen und digitalen Elementen der letzten 100 Jahre verknüpft.

Gespielt wird mit Figuren, Objekten, Kameras, Video, Trickfilm, Bühnenbild und Maren Kaun. Fünf Regisseure arbeiten mit an verschiedenen Aspekten des digitalen Wandels und setzen diese zu einem eng verwobenen Gesamtwerk zusammen, das den Zuschauern Einblicke in die sich immer schneller drehende Welt um 1920 und 2020 gibt.

Weitere Informationen und Ticketreservierung unter https://www.saarbruecken.de/leben_in_saarbruecken/veranstaltungskalender/veranstaltungs_detailseite/event-5dd629bebe2da

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